5 Dinge, die du im Herbstwald finden wirst

Der Herbst ist eine ganz besondere und vor allem sehr vielseitige Jahreszeit.

Von der Fülle zum Loslassen

Meteorologisch gesehen beginnt der Herbst am 1. September. Zu dem Zeitpunkt ist die Natur meist noch erfüllt von kräftigen Sonnenstrahlen und reifenden Früchten. Doch schon bald verfärben sich die ersten Blätter und wir dürfen uns im Loslassen üben und uns vom Sommer verabschieden.

Die Tage werden wieder kürzer

Zur Tagundnachtgleiche („Mabon“) beginnt nun auch der kalendarische Herbst. Das genaue Datum kann von Jahr zu Jahr variieren und richtet sich nach dem Stand der Sonne. In Mitteleuropa fällt die Herbst-Tagundnachtgleiche meist auf den 22. oder 23. September. Im Jahr 2021 ist es der 22. September.

Dankbarkeit zelebrieren

Ein Fest, das wir vielleicht noch aus Schulzeiten kennen, ist das Erntedank-Fest. Neben der Dankbarkeit für die landwirtschaftlichen Ernte ist der Herbst auch ein toller Anlass, um Inne zu halten und zu reflektieren. Gibt es Wünsche oder Vorhaben, die über den Sommer reifen durften und jetzt geerntet werden können? Wofür bist du dankbar?

Die Natur zeigt es uns so schön vor und wenn wir sie beobachten, können auch wir nach ihrem Rhythmus leben. Für mehr Achtsamkeit und Wohlbefinden im Alltag. Wenn du im Herbst bewusst Zeit im Wald verbringst, wirst du bestimmt auf folgende Anzeichen stoßen:

1. Baumknospen

Vielleicht verbindest du Knospen eher mit dem Frühling. Denn dann öffnen sie sich und lassen die Bäume aufblühen. Aber hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wann diese Knospen angelegt werden? Die Bäume machen das, wenn sie am meisten Kraft und Energie haben. Also gegen Ende des Sommers. Wenn du diese frischen Knospen an den Bäumen entdeckst, weißt du nun, dass sich die Natur langsam wieder zurückzieht und der Herbst mit großen Schritten näherkommt.

2. Früchte

Während im Herbst die letzten Äpfel und Trauben geerntet werden, fallen nun auch die Früchte des Waldes zu Boden. Kastanien, Nüsse, Eicheln, Bucheckern, etc. werden von den fleißigen Eichhörnchen gesammelt und als Winter-Vorrat angelegt. Welche Schätze gibt es in deinem Leben, für die du dankbar bist?

3. Pilze

Neben den Früchten gibt es auch allerlei Pilze zu sammeln. Überall sprießen sie aus dem Waldboden. Und wenn du dich auskennst, kannst du einige Leckereien daraus zaubern.

4. Bunte Blätter

Im Herbstwald nicht zu übersehen, sind die vielen bunten Blätter. Zumindest, wenn du in einem Laub- oder Mischwald unterwegs bist. Bei den Nadelbäumen gibt es nur eine, die ihre Nadeln über den Winter verliert – die Lärche. Während das bunte Herbstlaub anfangs noch die Bäume schmückt, fallen sie gegen Ende zu Boden und schützen dort den Waldboden und seine Bewohner vor Frost. Auch das ist eine wunderbare Gelegenheit, um zu reflektieren. Gibt es etwas, das du mit dem fallenden Laub loslassen und nicht in das nächste Jahr mitnehmen möchtest?

5. Nebelschwaden

Neben der sonnigen und bunten Seite gibt es im Herbst auch vermehrt Nebeltage. Während diese in der Stadt oft sehr trostlos oder bedrückend wirken, verleiht der Nebel dem Wald eine ganz besondere Atmosphäre. Ein Spaziergang durch einen Nebelwald kann zugleich ein mystisches, aber auch ein sehr belebendes Erlebnis sein.

Wenn ich so darüber nachdenke, ist der Herbst wirklich eine wunderbare Jahreszeit! Geht dir auf dieser Liste noch etwas ab? Etwas, das in deinem Waldherbst nicht fehlen darf? Schreibe mir gerne eine Nachricht, ich freue mich, von dir zu hören!

Wenn du gemeinsam mit mir den Herbst in all seinen Facetten erleben willst, melde dich gleich zu einem der nächsten Workshops in Wien und Mödling an.

Du wohnst weiter weg oder möchtest Waldbaden lieber auf eigene Faust erkunden? Bald steht mein Audioguide zur Verfügung – hier geht’s zur Warteliste!